Menu
Gary D.

Gary D.

Gary D. startete seine DJ-Karriere im Jahr 1980 unter dem Namen Gary Dee in Hamburg. Disco, Black Music und Italo-Disco prägten seinen Stil der ersten Stunde und bescherten dem jungen DJ erste Erfolge in der lokalen Hamburger Szene. Stationen dieser Zeit waren Resident-Jobs in bekannten Discotheken wie Third World, Trinity, Checker`s um nur einige zu nennen.

Im Sommer 1988, dem „Summer of Love“ wurde Gary zum ersten Mal mit dem Phänomen House Music und Acid konfrontiert, was Ihn nachhaltig beeindruckte. Tracks wie Farley Jackmaster Funk`s „Love can`t turn around“ und Baby Ford`s „Oochie Coochie“ brachten Ihn dazu seinen Stil radikal zu ändern und nur noch House und frühe Techno-und Acid Tracks zu spielen. In dieser Zeit arbeitete Gary als Resident DJ in dem bekannten Underground-Club „No Name“ in Hamburg in der Davidstrasse 15. Dieser Club war eigentlich bekannt für seinen Mix aus Hip Hop und R&B was sich dann schlagartig änderte.

Zur gleichen Zeit öffnete ein anderer Club, das Unit in der Talstrasse, in Hamburg seine Pforten. Der Besitzer, selbst einer der Hamburger House-und Techno Pioniere, wurde auf Gary, der seinen Namen mittlerweile in Gary D. geändert hatte, aufmerksam und verpflichtete Ihn für seinen Club – mit durchschlagendem Erfolg. Das Unit wurde zu einem der hochangesehensten Techno-und Houseclubs in Deutschland, und für Gary D. bedeutete dies das Sprungbrett in eine bemerkennswerte DJ-Karriere. Nacht für Nacht feierten Gary D. und das Unit Erfolge und schrieben Hamburger Techno-Geschichte.

Als das Unit im Frühjahr 1994 seine Pforten schliessen musste handelte Gary und nahm das Angebot von Georg Roll, seines Zeichens Besitzer des „Tunnel Clubs“ in Hamburg, an, den Resident-Job in seinem Laden zu übernehmen. Dies bedeutete für Gary D. den endgültigen bundesweiten Durchbruch. Techno, Trance und vor allem Hardtrance bildeten das Gerüst für die legendären Longsets, mit denen Gary an jedem Wochenende das Tunnel-Publikum beschallte. Während dieser Zeit folgten erste bundes-und europaweite Auftritte auf Grossevents und schliesslich solche wie auf der Mayday und Love Parade in Deutschland sowie der Energy und der Goliath in der Schweiz, um nur einige zu nennen.
Im Frühjahr 1997, nach drei erfolgreichen Jahren trennten sich die Wege von Gary D. und dem Tunnel. Gary beschloss nur noch als freier DJ ohne die Verpflichtungen als Resident zu arbeiten. In den Endneunzigern bis ins neue Millenium hinein spielte Gary D. in fast allen grossen und namhaften Clubs in Deutschland. Hinzu kamen unzählige Auftritte im europäischen Ausland, z.B. in der Schweiz, Österreich, England, den Benelux-Ländern und in Spanien, sowie weltweite Auftritte in Südafrika, Brasilien, Argentinien, Nordamerika, Kanada, Russland usw.

Medien

Nach oben